Zur Navigation springen |Zum Inhalt springen
 
 

Veranstaltungen / Messe

Wiener Forschungsfest 2013

Kopie des Beethovenfrieses aus der Secession
© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

21er Haus
© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

Hotel Daniel
© BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

Smart City - Die Moderne in Wien

Event Kurzinfo

Zeit: 14. September 2013 bis 15. September 2013 von 11:00 bis 18:00 Uhr

Ort: Beim Naschmarkt, U4 Kettenbrückengasse

Veranstalter: zit Die Technologieagentur der Stadt Wien

Mit: u.a. Bundesdenkmalamt

Preis: Eintritt gratis

Link: zit.co.at/awareness-information/das-wiener-forschungsfest.html

Das Bundesdenkmalamt / Landeskonservatorat für Wien zeigt am Wiener Forschungsfest Anwendungsbeispiele für den Einsatz von High-Tech beim Erhalt des Kulturerbes in der Stadt Wien. Am 14. und 15. September bekommen die BesucherInnen des Wiener Forschungsfestes einen ganz unmittelbaren Eindruck von den Möglichkeiten der wissenschaftlich arbeitenden Denkmalpflege.

„Das Bundesdenkmalamt unterstützt die kulturell und ökologisch nachhaltige Pflege der Architektur der Moderne und lotet bei der Sicherung des künstlerischen Erbes der Moderne die Grenzen des technisch Machbaren aus. Neueste Untersuchungsmethoden und der Einsatz der jüngsten Erkenntnisse der Restaurierungswissenschaften helfen sowohl bei der Konservierung und Restaurierung der Meisterwerke der Kunst der Moderne als auch bei der Revitalisierung der das Stadtbild prägenden Architektur der Moderne in Wien. Das Zusammenspiel von Denkmalschutz und High-Tech sind unser Beitrag für eine lebendige und smarte Kulturstadt Wien“, sagt Univ.-Doz. Dr. Friedrich Dahm, Landeskonservator für Wien.

Das Bundesdenkmalamt / Landeskonservatorat für Wien, das heuer erstmals am Wiener Forschungsfest teilnimmt, ermöglicht den BesucherInnen außergewöhnliche Einblicke in seine tägliche Arbeit. Vorgestellt werden die Revitalisierung des ehemaligen Hoffmann-La Roche-Gebäudes als Hotel Daniel, die technische Modernisierung und Wiedereröffnung des 21er Hauses, die Nachnutzung des Restaurants am Irissee im Donaupark als Korea-Kulturhaus und die jüngst abgeschlossene Generalsanierung der Opernpassage. Ein besonderes Highlight ist die Ausstellung der Kopie eines Teilstücks des Beethovenfrieses von Gustav Klimt aus der Secession.

Das Ziel der Denkmalpflege ist die lebendige Bewahrung des kulturellen Erbes der „Smart City“ Wien. Bei der naturwissenschaftlichen Analyse des Erhaltungszustands der Denkmale werden die modernsten naturwissenschaftlichen Untersuchungsmethoden eingesetzt. So kamen bei der Bewertung der Anstrichsysteme der Metallteile im 21er Haus Licht- und Rasterelektronen-Mikroskopie ebenso zum Einsatz wie Infrarotspektroskopie und mikrochemische Tests. Die Ergebnisse der Untersuchungen waren die Grundlage für die erfolgreiche Restaurierung dieses von Architekt Karl Schwanzer entworfenen Meilensteins der österrei-chischen Nachkriegsmoderne mit seiner bewegten Vorgeschichte als österreichischer Pavillon der Weltausstellung 1958 und seiner späteren Nutzung als 20er Haus. Höchst spannend sind auch die laufenden restaurierungswissenschaftlichen Untersuchungen des Beethovenfrieses. Neben der Präsentation eines Films über die hochauflösende Digitalisierung der Wandmalerei präsentiert das Bundesdenkmalamt die Kopie eines Teilstücks des Beethoven-frieses. Diese diente dem wissenschaftlichen Nachvollziehen der von Gustav Klimt angewendeten Herstellungstechniken bei der Produktion des Frieses und erlaubt den BesucherInnen des Forschungsfestes einen einmaligen Blick hinter die Kulissen dieses Meisterwerks des Jugendstils.
 

Druckersymbol Druckversion