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Großbrand im Landeskulturzentrum Ursulinenhof, Linz

Vollbrand des Dachstuhls im Ursulinenhof, 17.02 Uhr.

17.04 - der Brand breitet sich sehr schnell über den ganzen Dachstuhl aus.

Die Feuerwehr verhindert Übergreifen des Brandes. 17.11 Uhr.

Blick vom OK-Platz auf die Ostseite des Ursulinenhofs.

Kurz vor 16.30 Uhr ist am 3. Juni 2009 im Landeskulturzentrum Ursulinenhof auf der Linzer Landstraße Feuer ausgebrochen.

Der Dachstuhl des Südtraktes geriet innerhalb von Minuten in Vollbrand. Der Feuerwehr gelang es, trotz des starken Windes ein Übergreifen auf andere Trakte des Vierkanters sowie auch auf die umliegenden Gebäude zu verhindern. Besonders gefährdet waren die benachbarte Karmelitenkirche und ein großes Einkaufszentrum.
Es wurden der südseitige Dachstuhl und das darunter liegende Geschoß mit dem im Jahre 2000 neu errichteten Festsaal zerstört. Weitere Schäden an der Bausubstanz sind zu befürchten und müssen erst begutachtet werden.

Der Komplex war von 1679 bis 1968 Kloster des Schulkonvents der Ursulinen in Linz.
1972 wurde das Klostergebäude vom Land Oberösterreich erworben. Nach einer umfassenden Sanierung und Adaptierung wurde das Objekt 1977 als Landeskulturzentrum Ursulinenhof eröffnet.

Verlust für die Kulturszene
Als Veranstaltungs- und Pressezentrum fasst der Ursulinenhof bis zu 1000 Personen, 13 Konferenz- und Seminarräume stehen für Tagungen, Pressekonferenzen, Feste, Symposien und Kongresse zur Verfügung.
Der unmittelbare Verlust ist groß:
Die Exponate der Kunstsammlung des Landes mit Gegenwartskunst aus Oberösterreich konnten zwar gerettet werden, der Ausstellungsraum ist aber vernichtet.
Das Haus beherbergt u. a. Galerien, Kulturvereine und eine Zweigstelle des Landestheaters. Für 200 Theatervorstellungen und etwa 50 Veranstaltungen von Galerien und Kulturvereinen müssen nun für die nächste Zeit alternative Veranstaltungsorte gesucht werden.

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