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Wiener ForschungsfestSmart City - Die Moderne in Wien

Landeskonservator Friedrich Dahm stellt die Forschungsschwerpunkte des Bundesdenkmalamtes vor
© BDA, Foto: Irene Dworak

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Vizebürgermeisterin Renate Brauner informierte sich bei Landeskonservator Friedrich Dahm am Forschungsstand des Bundesdenkmalamtes
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Bundesminister Rudolf Hundstorfer im Gespräch mit Landeskonservator Friedrich Dahm am Forschungsstand des Bundesdenkmalamtes
© BDA, Foto: Irene Dworak 

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Der Politiker Christoph Chorherr im Gespräch mit Landeskonservator Friedrich Dahm am Forschungsstand des Bundesdenkmalamtes
© BDA, Foto: Irene Dworak

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Die Forschungsarbeiten zu Gustav Klimts Beethovenfries beeindruckten nicht nur die Erwachsenen, sondern auch viele Kinder
© BDA, Foto: Irene Dworak
 

Das Bundesdenkmalamt / Landeskonservatorat für Wien zeigte am Wiener Forschungsfest Anwendungsbeispiele für den Einsatz von High-Tech beim Erhalt des Kulturerbes in der Stadt Wien. Am 14. und 15. September bekamen die BesucherInnen einen ganz unmittelbaren Eindruck von den Möglichkeiten der wissenschaftlich arbeitenden Denkmalpflege.

Das Wiener Forschungsfest wurde auch heuer wieder von über 10.000 BesucherInnen gestürmt, die am Stand des Bundesdenkmalamtes mit Informationen aus erster Hand versorgt wurden. Das Landeskonservatorat für Wien, das heuer erstmals am Wiener Forschungsfest teilnahm, ermöglichte den BesucherInnen außergewöhnliche Einblicke in seine tägliche Arbeit. Vorgestellt wurden die Revitalisierung des ehemaligen Hoffmann-La Roche-Gebäudes als Hotel Daniel, die technische Modernisierung und Wiedereröffnung des 21er Hauses, die Nachnutzung des Restaurants am Irissee im Donaupark als Korea-Kulturhaus und die jüngst abgeschlossene Generalsanierung der Opernpassage. Ein besonderes Highlight war die Ausstellung der Kopie eines Teilstücks des Beethovenfrieses von Gustav Klimt aus der Secession. Auf besonderes Interesse bei den BesucherInnen stieß auch die international beachtete Kooperation des Bundesdenkmalamtes mit Wikipedia.

Hightech im Dienste der Moderne

Das Ziel der Denkmalpflege ist die lebendige Bewahrung des kulturellen Erbes der „Smart City“ Wien. Bei der naturwissenschaftlichen Analyse des Erhaltungszustands der Denkmale werden die modernsten naturwissenschaftlichen Untersuchungsmethoden eingesetzt. So kamen bei der Bewertung der Anstrichsysteme der Metallteile im 21er Haus Licht- und Rasterelektronen-Mikroskopie ebenso zum Einsatz wie Infrarotspektroskopie und mikrochemische Tests. Die Ergebnisse der Untersuchungen waren die Grundlage für die erfolgreiche Restaurierung dieses von Architekt Karl Schwanzer entworfenen Meilensteins der österreichischen Nachkriegsmoderne mit seiner bewegten Vorgeschichte als österreichischer Pavillon der Weltausstellung 1958 und seiner späteren Nutzung als 20er Haus. Höchst spannend sind auch die laufenden restaurierungswissenschaftlichen Untersuchungen des Beethovenfrieses. Neben der Präsentation eines Films über die hochauflösende Digitalisierung der Wandmalerei präsentierte das Bundesdenkmalamt die Kopie eines Teilstücks des Beethoven-frieses. Diese diente dem wissenschaftlichen Nachvollziehen der von Gustav Klimt angewendeten Herstellungstechniken bei der Produktion des Frieses und erlaubte den BesucherInnen des Forschungsfestes einen einmaligen Blick hinter die Kulissen dieses Meisterwerks des Jugendstils. 

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