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Buchpräsentation des Bandes V,1 von Corpus Vitrearum Medii Aevi am 25. Juni 2015

Die AutorInnen Dr. Christina Wais-Wolf, Dr. Elisabeth Oberhaidacher und Dr. Günther Buchinger präsentierten die neue CVMA-Publikation im Museum der Burg. Copyright: MilAk

Copyright: BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

Präsidentin Dr. Barbara Neubauer Copyright: BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

Fachdirektor Dr. Bernd Euler-Rolle Copyright: BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

Dr. Elisabeth Oberhaidacher, Präsidentin des Corpus Vitrearum Österreich Copyright: BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

Copyright: MilAk

Vortrag von Dr. Christina Wais-Wolf in der Georgskathedrale. Copyright: MilAk

Dr. Günther Buchinger erklärte die Glasmalereibestände im Museum der Burg - darunter die Stifterscheibe Herzog Ernst des Eisernen sowie vier kleinformatige Scheiben, die von Herzog Albrecht III. gestiftet worden waren. Copyright: MilAk

Wiener Neustädter Burg, Georgskathedrale. Copyright: BDA, Foto: Bettina Neubauer-Pregl

Als Ort wurde die Theresianische Militärakademie in Wiener Neustadt gewählt, da hier ein wesentlicher Hauptbestand mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Glasmalerei in Niederösterreich erhalten ist.

Der 5. Band des Österreichischen Corpus Vitrearum stellt die Fortsetzung des ersten Teils des bereits 1972 erschienenen Corpuswerkes zu den mittelalterlichen Glasgemälden in Niederösterreich von Eva Frodl-Kraft dar. Im Anschluss an die Standorte Albrechtsberg bis Klosterneuburg umfasst der 2. Teil des Bundeslandes Niederösterreich sämtliche Glasmalerei-Standorte von Krenstetten bis Zwettl (ohne Sammlungen).

Brigadier Mag. Gerhard Herke, der Kommandant der Theresianischen Militärakademie, und die Präsidentin des Bundesdenkmalamtes Dr. Barbara Neubauer begrüßten die Gäste. Fachdirektor Dr. Bernd Euler-Rolle stellte das Corpus Vitrearum in den Kontext der langen Tradition der Denkmalinventarisation des Bundesdenkmalamtes sowie seiner Vorgängerinstitutionen und betonte die Wichtigkeit entsprechender Bestandsaufnahmen als Grundlage der wissenschaftlichen und denkmalpflegerischen Arbeit.

Die Präsidentin des Corpus Vitrearum Österreich Dr. Elisabeth Oberhaidacher berichtete über die Entstehung des nun vorliegenden Bandes, über die wissenschaftlichen Herausforderungen bei der Bearbeitung dieser gefährdeten Kunstgattung sowie über die neuen Erkenntnisse zu den mittelalterlichen Glasgemälden in Niederösterreich.

Im Anschluss begaben sich die Gäste in die Georgskathedrale der Wiener Neustädter Burg, in der die Mitautorin Dr. Christina Wais-Wolf einen Kurzvortrag über die einzigartigen Chorfenster hielt. Dabei handelt es sich um die letzten komplett erhaltenen Beispiele der Monumentalglasmalerei der Renaissance in Österreich, darunter das „Kaiserfenster“ – direkt über dem Grab Maximilians I., des „letzten Ritters“. Oberst Alfred Hrubant erläuterte kurz die Geschichte der Wiener Neustädter Burg.

Nach einer Stärkung beim Buffet bestand die Möglichkeit, mit dem Mitautor Dr. Günther Buchinger die Glasmalereibestände im Museum der Burg zu besichtigen, darunter die Stifterscheibe Herzog Ernst des Eisernen sowie vier kleinformatige Scheiben, die von Herzog Albrecht III. gestiftet worden waren. Aus nächster Nähe konnten die Glasgemälde in ihrer hohen Qualität bewundert und ihr politischer Hintergrund in Erfahrung gebracht werden.

Die noch ausständigen Glasmalereibestände in diversen niederösterreichischen Sammlungen (darunter so bedeutende Bestände wie im Diözesanmuseum St. Pölten, in der Franzensburg in Laxenburg und in der Burg Kreuzenstein) werden in einem gesonderten Band voraussichtlich 2016 publiziert.

Weitere Informationen unter www.cvma.at

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