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Das war die Monumento Salzburg 2016

Der Messestand des Bundesdenkmalamtes war gut betreut und gut besucht. Foto: BDA Petra Laubenstein

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Talkrunde bei der Eröffnung. Foto Copyright BDA Petra Laubenstein.

Mag. Astrid Huber, Leiterin der Abteilung Informations- und Weiterbildungszentrum Baudenkmalpflege - Kartause Mauerbach im Gespräch. Foto Copyright BDA Petra Laubenstein

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Die Fachgespräche in lockerer Atmosphäre waren vielgeschätzt. Foto Copyright BDA Petra Laubenstein

Der Andrang und das Interesse bei der Präsentation der neuen Richtlinie für bauhistorische Untersuchungen waren äußerst groß. Foto Copyright BDA Petra Laubenstein

Bei der Messe wurde auch offiziell die neueste Ausgabe der Zeitschrift Denkmal heute präsentiert, Thema: Kulinarisch wertvoll - Zu Gast im Denkmal.. Foto BDA Petra Laubenstein.

Die Fachmesse konnte sich als hervorragende Netzwerkplattform präsentieren. Rund 2.400 Interessierte nahmen die Möglichkeit wahr sich vom 28. bis 30. Januar im Messezentrum Salzburg über die Themen Denkmalpflege, Restaurierung und Konservierung zu informieren.

174 Aussteller aus acht Ländern zeigten bei der dritten Auflage der Monumento Salzburg, wie vielfältig Denkmalpflege und Restaurierung realisiert werden kann.
Die Monumento Salzburg bietet ein bedeutsames Forum für die Branche. „Es geht auf der Messe darum, unsere Denkmalpflege-Community zu treffen und sie besser zu vernetzen“, sagte HR Prof. Dr. Barbara Neubauer, Präsidentin des Bundesdenkmalamtes Österreich bei der Eröffnung. Der Themenbogen spannte sich von der Präsentation aktuellster Techniken an Bau- und Kunstdenkmälern bis zu einem Überblick der neuesten Produkte und Verfahren in der Denkmalpflege. Ebenso wurde über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten auf der Messe informiert. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesdenkmalamtes aus allen Abteilungen und Bundesländern standen für Fachfragen und Meinungsaustausch zur Verfügung – ein Angebot, das von den zahlreichen Denkmaleigentümern, Restauratorinnen und Restauratoren und Denkmalinteressierten intensiv genutzt wurde.

Renommiertes Vortragsprogramm

Besonders beliebt waren auch die Podiumsdiskussionen und die zahlreichen Fachvorträge mit Beispielen aus der Praxis, die sowohl in der Messehalle als auch im Tagungsbereich stattfanden. Besonderes Interesse fanden wieder die zahlreichen Fachpublikationen des Bundesdenkmalamtes, wobei neben den „Standards der Baudenkmalpflege“, die seit ihrem Erscheinen vor zwei Jahren tatsächlich schon den Rang eines Standardwerks erreicht haben auch die gerade erschienenen „Richtlinien für Bauhistorische Untersuchungen“ sich großer Nachfrage erfreuten. Die Messe bot „die optimale Chance mit dem BDA in Verbindung zu treten um sich über Denkmalschutz zu informieren. Der Austausch ist sehr wohlwollend und die Qualität der Gespräche ist sehr gut“, resümierte DI Hody, Leiterin der Abteilung Salzburg.

Auch die Denkmalämter der Nachbarstaaten nutzen die Monumento vornehmlich zum Austausch und Netzwerken. „Die Messe bietet eine gute Gelegenheit andere Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger zu treffen und gute Gespräche zu führen“, meint Dr. Sven Bittner, Stellv. Referatsleiter im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.
Die Monumento stand in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft der UNESCO und des ICOMOS, was die Bedeutung der publikumsoffenen Fachmesse als Plattform für den interdisziplinären und internationalen Austausch unterstrich. Die UNESCO war zudem mit einem eigenen Stand vertreten und präsentierte unter anderem die druckfrische Broschüre über alle neun Welterbestätten in Österreich.

Der folgende Termin steht auch schon fest: vom 25. bis 27. Jänner 2018 findet die Monumento Salzburg zum vierten Mal statt.

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