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ASBEST – Vom technischen Wundermaterial zum Gefahrstoff Lange Nacht der Forschung 22. April 2016

Lange Nacht der Forschung 2016

Robert Linke Martina Wetzenkircher Barbara Zuna-Kratky

Dr. Robert Linke mit Mag. Martina Wetzenkircher (links) und Dir. Barbara Zuna-Kratky (rechts). © TMW

Lange Nacht der Forschung im Technischen Museum

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit für Spezialführungen. © TMW

Martina Wetzenkircher Robert Linke

Mag. Martina Wetzenkircher und Dr. Robert Linke gaben Einblicke in die Herausforderungen beim Umgang mit Gefahrstoffen im Museumsalltag. © TMW

Weißasbestfasern im Rasterelektronenmikroskop

Weißasbestfasern im Rasterelektronenmikroskop. © BDA, Foto: Robert Linke

Die Rasterelektronenmikroskopie bietet eine verlässliche Möglichkeit zur Bestimmung von Asbest auch in geringen Spuren. © BDA, Foto: Robert Linke


Gefahrstoffe stellen die Denkmalpflege und Museen oft vor große Herausforderungen. Die Bandbreite dieser Materialien bei Kulturgütern ist sehr groß und reicht von giftigen Pigmenten (z. B. Bleiweiß) über Biozide (z. B. Holzschutzmittel) bis hin zu modernen Werk- und Betriebsstoffen (z. B. Asbest, Schmierstoffe).

In den vergangenen Jahren hat das Technische Museum Wien Strategien für den fachgerechten Umgang mit derart belasteten Objekten ausgearbeitet und publiziert.
 
Im Rahmen der am 22. April 2016 in Österreich stattfindenden Langen Nacht der Forschung präsentierte das Technische Museum ausgewählte Fallbeispiele aus der konservatorischen Praxis. Verstärkung erfuhr das Museum dabei durch das Naturwissenschaftliche Labor des BDA, das in den vergangenen Jahren das Museum bei zahlreichen Untersuchungen zur Identifizierung potentieller Gefahrstoffe unterstützt hat.
 
Am Beispiel des Gefahrstoffs Asbest wurden die Geschichte, die zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten aber auch der fachgerechte Umgang mit diesem Material beleuchtet. Besonders technische Museen sehen sich oft mit großen Herausforderungen bei der Entwicklung von geeigneten Sammlungsstrategien zwischen Bewahrung und Deakzession konfrontiert.
  
Lange Nacht der Forschung im Technischen Museum Wien
 

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