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Die Almandinscheibenfibel der Grabung bei Salzburg-Liefering

Almandinscheibenfibel

© BDA, Foto: Irene Dworak

© BDA, Foto: Irene Dworak

© BDA, Foto: Irene Dworak

Im Jahr 2013 wurden bei einer Grabung in Salzburg-Liefering ca. 40 Gräber aus dem späten 6. bis frühen 7. Jh. n.Chr. entdeckt und im Auftrag des Bundesdenkmalamtes freigelegt. Unter den zahlreichen Fundstücken sticht vor allem eine sog. Almandinscheibenfibel hervor, die in einem Grab einer ca. 20 bis 30jährigen Frau gefunden wurde.

Die Grundplatte der Fibel besteht aus Bronze; an ihr befinden sich die Reste eines Verschlusses zur Befestigung an der Kleidung. Die Oberfläche der Fibel ist in Cloisonnè-Technik gestaltet; dabei handelt es sich um ein Gitter aus Metallstegen, welches Einlagen aus Almandin, einem Mineral aus der Gruppe der Granate, aufweist. Unter den Almandineinlagen sind dünne vergoldete Silberbleche vorhanden.
 
Vergleiche mit einem Objekt aus dem Museé d´Archéologie nationale in Saint-Germain-en-laye weisen auf den Goldschmied St. Eligius (589 - 660) hin, der an den Höfen von König Chlotar II und Dagobert I. in Tournai gearbeitet hat.
 
Projektziel
 - Bestandsaufnahme und Dokumentation
 - Naturwissenschaftliche Analysen
 - Erstellen eines Konservierungs- bzw. Restaurierungskonzepts
 - Durchführung von Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen
 - Präsentation
 
Kooperation:
Naturhistorisches Museum

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